Spreewehrmühle Cottbus

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Die Spreewehrmühle Cottbus wurde 1801 als Gräupchenmühle erbaut. Später arbeitete sie auch als Hirse- und Ölmühle. Nachdem die Besitzverhältnisse sich im Laufe der Zeit mehrfach änderten, wurde neben dem Mühlbetrieb eine Schankwirtschaft eingeführt, welche sich in zunehmendem Maße zu einer der Haupteinnahmequellen entwickelte. Nach 1945 wurde die Mühle auf Motorenantrieb umgestellt. 1960 wurde die Mühle still gelegt. Das Institut für Denkmalpflege Dresden erklärte das Bauwerk zu einem Objekt von technisch-historischem Wert, da es mit seinem unterschlächtig angetriebenem Wasserrad und dem vorgelagerten Wehr die einzige, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erhaltene Wassermühle dieser Art war. Leider war das Mühlengebäude in der darauf folgenden Zeit einem jahrelangen Verfall preisgegeben. 1976-77 erfolgte die Rekonstruktion der Mühle, u.a. die Instandsetzung des Dachstuhls, eine Erneuerung der Fachwerke, die Sanieung von Dach und Decken sowie der kompletten Erneuerung des Mühlrades. Später erfolgte die Wiederherstellung der technischen Inneneinrichtung der Mühlenanlage unter Verwendung einer analogen Einrichtung aus der ehemaligen Mühle Trebendorf. Mit der Gründung eines Mühlenvereins 2007 wurde die Spreewehrmühle erneut zum Leben erweckt. Das Ziel ist die Wiederherstellung der Mühlentechnik, um diese im Leerlauf der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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