Bockwindmühle Cammer

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Bockwindmühle Cammer
Foto: Andreas Koska 2003

Die Bockwindmühle in Cammer, auch als Spiesekes Mühle bekannt, besitzt Jalousieflügeln und die Vermahlungstechnik mit Schrotgang, Motormahlsystem mit Walzenstuhl sowie Wurfsichter und Quetsche. Die Mühle ist windgängig. Der Windmühlenstandort besteht seit 1700 unter der Gutsherrschaft zu Cammer. Um 1830 wird die Mühle durch den Müllergesellen Schinsky gekauft. Anfang 1850 geht sie an den Spieseke aus Ragösen. Die Familie betrieb die Mühle und eine Bäckerei. 1894 wurde die Mühle durch einen Sturm umgeworfen. Noch im gleichen Jahr erfolgte der Ankauf und die Umsetzung der heutigen Mühle aus der Gegend des Heiligen Sees in Potsdam. 1934 wurden 2 Elektromotoren, 1 Walzstuhl und Elevatoren eingebaut. Ab 1939 wird die Mühle nur noch mit Elektroenergie betrieben. Ab 1951 lag die Mühle still und zerfiel allmählichg. Ab 1984 wurd sie rekonstruiert.

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